Montessori-Grundschule

Mataréstraße Aachen

Leistungsbewertung

Zeugnisse

Als staatliche Schule müssen Zeugnisse an unserer Schule wie an allen Schulen in NRW geschrieben werden. Seit dem Schuljahr 2012/13 besteht die gesetzliche Vorgabe des Ministeriums des Landes NRW, dass Noten verbindlich im ersten Halbjahr des 4. Schuljahres erteilt werden müssen. Für die Schuleingangsphase und das 3. Schuljahr kann nach Beschluss der Schulkonferenz seit diesem Schuljahr auf Noten verzichtet werden.

Die Schulkonferenz unserer Schule beschließt jedes Jahr, nur im 4. Schuljahr Noten zu erteilen.

Diese Maßgabe unterstützt unsere pädagogische Arbeit, unsere Einstellung zum Kind und unsere pädagogischen Ziele. Sie trägt dem Individuellen Lernen mit dem Ziel der Ermutigung und Stärkung der Kinder sowie der erfolgreichen Beschulung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen Rechnung. Mit den Eltern sind wir über die Lernentwicklung und den Leistungsstand der Kinder immer im Gespräch. Gegebenenfalls werden Hilfen abgesprochen und Fördermaßnahmen gemeinsam festgelegt. Unsere sehr ausführlichen Kriterienzeugnisse zum Ende der Schuleingangsphase und im 3. Schuljahr stellen den Lernstand in allen Fächern deutlich dar.


Leistungsmessung

Bis zum Ende der Schuleingangsphase werden Leistungsmessungen individuell und für das Kind unmerklich während der Freien Wahl der Arbeit durchgeführt. Ab Klasse 3 werden im themengebundenen Unterricht Abfragen durchgeführt mit detaillierten mündlichen Rückmeldungen an die Kinder. Im ersten Halbjahr der Klasse 4 werden die Kinder auf die Notengebung vorbereitet und erhalten im Januar erstmals ein Zeugnis mit Noten und einem ausführlichen Gutachten als Empfehlung für den Übergang auf die weiterführende Schule.

Wir sind mit den Kindern über ihre individuellen Lernfortschritte, ihre Stärken und Schwächen ständig im Gespräch. Wir freuen uns mit ihnen über ihre Entwicklung, möchten sie wertschätzen und ihre individuellen Leistungen anerkennen. Wir möchten den Kindern die Anreize und Hilfen geben, die sie brauchen, um sich ihrem Potential entsprechend entwickeln zu können. Wir möchten überhöhten Leistungsdruck und negative Konkurrenz vermeiden. Wir möchten die Kinder bewahren vor dem Gefühl der Angst des Versagens, der Verunsicherung, der Abwertung und Überforderung. Diese Gefühle verursachen nachweislich Schulversagen und nicht selten massive gesundheitliche Probleme.

Wenn es gelingt, dass Schule und Eltern gemeinsam für die Lern- und Persönlichkeitsentwicklung des Kindes diese ausgeführten Prinzipien beachten, machen wir die Erfahrung, dass die Kinder bis zum Ende ihrer Grundschulzeit sagen:

"Ich freu' mich schon auf morgen!"