Montessori-Grundschule

Mataréstraße Aachen

Mobilitätsprojekt

So wichtig es für uns ist, dass Kinder selbständiges Arbeiten und Lernen im Unterricht erlernen, so wichtig ist es uns auch, die Kinder in ihrer eigenständigen Mobilität zu fördern. Wir möchten, dass möglichst viele Kinder zu Fuß, mit dem Roller oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen. Sollte dies nicht möglich sein, da der Schulweg zu weit ist, werden Eltern und Schüler angeregt, mit dem Bus zu fahren oder die Elternhaltestellen mit dem Auto anzufahren, so dass die Kinder selbständig von der Bushaltestelle oder der Elternhaltestelle den Restschulweg zurücklegen können.

Um die Mobilität der Schülerinnen zu fördern, arbeiten wir seit 2014 mit der städtischen Kampagne „FahrRad in Aachen“ des Fachbereichs Stadtentwicklung und Verkehrslagen zusammen. Ziel ist neben der Förderung der Mobilität auch die Erhöhung der Sicherheit des Schulweges. Um dies umzusetzten, haben sich alle Schüler und Schülerinnen und deren Eltern beteiligt, sowie die Stadt Aachen, die Polizei und ein von der Stadt Aachen beauftragtes Verkehrsplanungsbüro.

Schulwege und Elternhaltestellen

Unsere Elternhaltestellen befinden sich jeweils am Anfang und am Ende des Freunder Weges.

Im Unterricht greifen wir die Mobilitätserziehung auf, sensibilisieren die Kinder für das Thema und schulen gezielt ihre eigene Mobilität: Im ersten Schuljahr bieten wir den Erstklässlern mit unseren schuleigenen Fahrrädern ein Fahrradtraining auf unserem Schulhof an, das von Eltern durchgeführt wird. Im vierten Schuljahr wird die Fahrradausbildung immer zu Beginn des Schuljahres duchgeführt, damit die Kinder die Möglichkeit haben, ein ganzes Schuljahr lang mit dem Fahrrad zur Schule zu kommen und so genügend Praxis zu erwerben.

Alle zwei Jahre findet an unserer Schule das Projekt „Licht und Schatten“ statt. Hier haben die 3. und 4. Klässler die Möglichkeit, praktisch zu erfahren, worauf man achten muss, um sich sicher im Straßenverkehr bewegen zu können. Auch haben die Schülerinnen die Möglichkeit, ein defektes Fahrrad zu reparieren.

Im Wechsel dazu findet alle zwei Jahre für das 2. und 3. Schuljahr das Projekt „Toter Winkel“ an unserer Schule statt. Hier können die Kinder ausprobieren, was ein LKW-Fahrer sieht bzw. nicht sieht. Sie erleben, dass sich eine ganze Klasse in den Toten Winkel eines LKWs stellen kann, ohne dass der LKW-Fahrer die Chance hat, auch nur ein einziges Kind aus der Klasse zu sehen.

Neben diesen genannten Unterrichtseinheiten wird Mobilitätserziehung darüber hinaus sowohl im Sport-, als auch im Mathematik- und Sachunterricht behandelt.